»Die Grenze« – eine Theater-Performance The organiser

»Die Grenze« – eine Theater-Performance


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»Wir schaffen das!« – kaum ein Satz hat in den letzten Jahren für mehr Diskussionen und (Miss-)Interpretationen gesorgt. Ausgesprochen in einer Situation, die bisher beispiellos war, für eine Zukunft, die beherrschbar sein sollte. Stattdessen scheint diese Aussage der Startschuss gewesen zu sein für den kontinuierlichen Zerfall der gewohnten politischen Strukturen und Denkmuster.

Regisseur Peter Glockner sucht immer nach aktuellen Themen, die er exemplarisch in literarischen Texten widerspiegelt. Bei »Die Grenze« diente ein Dossier in der ZEIT als Katalysator für seine Beschäftigung mit der sogenannten »Flüchtlingskrise« 2015 und ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart. Bereits der Ausdruck »Flüchtlingskrise« erscheint falsch gewählt, ist es doch nicht die Krise der Flüchtlinge (die ganz andere, existentielle Probleme bewältigen müssen), sondern vielmehr der Pessimismus derer, die meinen, dass das Boot voll sei, oder dass es eine deutsche Leitkultur gebe, die zu schützen sei.

»Wir schaffen das!« Ein Satz, falsch intoniert, falsch interpretiert und fast der Schlüssel zum Zerfall Jahrzehnte langer politischer Strukturen. Dies bringt uns in die Nähe der »Cancel Culture« sowie der Shitstorms einiger, die sich, zumeist verkürzt, an Aussagen anderer aufhängen – Aufhängen im wahrsten Sinne des Wortes.

Glockner begleitet zunächst die historische Aufarbeitung der Fakten zur »Flüchtlingskrise« 2015 bis heute und konterkariert diese Szenen mit Texten und Situationen aus der kolonialistischen Literatur Europas.

An einem spannenden Abend über den Verlauf der Völkerwanderung seit 2015 und deren politischer Begleitung stellt Peter Glockner eine essentielle Frage: Wann werden wir gemeinsam etwas lösen? Oder stehen wir uns in einer Gesellschaft, die immer stärker zu (falsch verstandenem) Individualismus und Egomanie neigt, selbst im Weg?

Regie/Raum: Peter Glockner
Texte, Grafik: Petra Zimmermann

Kartenreservierungen über München Tickets oder rmprod5903@aol.com

(Peter Glockner, München)




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