Denis Matsuev, Piano  Tastenmagier mit russischer Seele Veranstalter

Denis Matsuev, Piano
Tastenmagier mit russischer Seele


| Philharmonie/Philharmonic Hall

€ 27,– bis € 95,–

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Music – Classical Music
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Denis Matsuev »zum Dritten«: Nach den beiden Tourneen 2014 und 2016, die von Fachpresse und Publikum enthusiastisch gefeiert wurde, kommt der Ausnahmevirtuose erneut für sechs Klavier-Recitals nach Deutschland, Belgien und Prag.

Zunächst taucht er mit leidenschaftlichem Impetus und individueller Ausdrucksstärke in Ludwig van Beethovens »Sturm«-Sonate op. 31 Nr. 2 in die leidenschaftliche Sturm und Drang-Welt des ausgehenden 18./beginnenden 19. Jahrhunderts ein, die der Legende nach von einem Drama von Shakespeare inspiriert wurde. In der heiter-gelösten, abgeklärten Stimmung der späten Klaviersonate As-Dur op. 110 huldigt der Wiener Meister am Ende seines klavieristischen Schaffens früheren kompositorischen Techniken wie den toccatenhaften Spielfiguren eines Präludiums, dem gesanglichen Ausdruck eines Solo-Rezitativs in einer barocken Kantate oder im Schlußteil dem polyphonen Satz einer Fuge und weist im Hinblick auf die Weiterentwicklung der »klassischen« Sonatenform gleichzeitig den Weg in die Epoche der Romantik.

Der zweite Teil des Abends ist ganz von der Melancholie und der emotionalen Ausdruckskraft der »russischen Seele« geprägt. Die glitzernd perlenden gebrochenen Dreiklänge des gis-Moll-Präludiums op. 32 Nr. 12 von Sergej Rachmaninow werden alsbald von der dezenten Intimität der elegisch-schwermütigen Etude Tableaux Nr. 2 in a-Moll op. 39 kontrastiert.

Zum brillanten Finale fährt Matsuev noch einmal ein gewichtiges pianistisches und kompositorisches Geschütz auf: In der »Grande Sonate« in G-Dur op. 37 spannt Tschaikowsky noch einmal den ganz großen formalen Spannungsbogen einer romantischen Klaviersonate auf. Hier kommen die romantisch erweitere Sonatenhauptsatzform mit ausladenden thematischen Entwicklungen und vollgriffig-orchestralem Klaviersatz ebenso zum Tragen wie die kantable Lyrik eines Andante-Mittelsatzes, die quirlige Spielfreude eines schnell vorbeihuschenden Scherzos sowie die überschwängliche Viruosität eines finalen Sonaten-Rondosatzes mit einem brillanten pianistischen Schlussfeuerwerk.

Seit seinem Gewinn des 1. Preises beim 11. Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau 1998 hat sich der russische Ausnahmepianist Denis Matsuev zu einer festen Größe in der internationalen Klavierszene und zu einem der gefragtesten und angesehensten Interpreten unserer Zeit entwickelt. Seine Zusammenarbeit mit den renommiertesten Orchestern der Welt wie dem New York Philharmonic Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Gewandhaus Orchester Leipzig, unter der Stabführung von Weltklassedirigenten wie Lorin Maazel, Valery Gergiev, Zubin Mehta, Mariss Jansons, Kurt Masur, Paavo Jarvi, Leonard Slatkin, Myung-Whun Chung, Antonio Pappano, Semyon Bychkov, Jukka-Pekka Saraste, James Conlon, Vladimir Spivakov, Mikhail Pletnev, Vladimir Fedoseyev zeugen von der erstrangigen Ausnahmestellung dieses außergewöhnlichen Musikpersönlichkeit.

(BA Management GmbH, Düsseldorf)


  • Composer: Ludwig van BeethovenOpuses: Sonate Nr. 17 op. 31 Nr. 2, Sonate Nr. 31 op. 110
  • Composer: Sergei Rachmaninoff Opuses: Prelude gis-Moll op. 32 Nr. 12, Etude Tableaux Nr. 2 a-Moll op. 39
  • Composer: Pyotr I. TchaikovskyOpus: Große Sonate op. 37




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