Life According to Music and Nature The organiser

Life According to Music and Nature


| Kleiner Konzertsaal/Small Concert Hall

€ 25,– (Vorverkauf); € 27,– (Abendkasse); erm. € 20,– (Schüler & Studierende)

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Music – Classical Music
Exhibitions – Exhibition
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Programm
17:00 Uhr Foto- und Kunstausstellung von Frau Leila Morgenstern und Herrn Hadi Mokhtarian
18:45 Uhr Einlass in den Kleinen Konzertsaal
19:00 Uhr Beginn des Konzerts
Musik, erste Szene: Kinderszenen op. 15
20:15 Uhr Pause
Musik, zweite Szene: Fantasie op. 17

Die Veranstaltung hat das Ziel, durch eine Ausstellung von Bildern aus Natur und Umwelt sowie durch Musik den Menschen unsere Welt aus einem besonderen Blickwinkel heraus näherzubringen und sie zum Innehalten zu bewegen. Mit einer Foto- und Kunstausstellung von Frau Leila Morgenstern und Herrn Hadi Mokhtarian, in denen sie die Schönheit, aber auch Verletzlichkeit unserer Natur näherbringen, sowie mit dem Musiker Hafez Babashahi, der das Publikum durch Stücke von Robert Schumann in unsere Kindheit, eine noch unbeschwerte Zeit unseres Lebens mit einer sensibleren Sichtweise der Welt, zurückversetzen wird, wird eine Brücke geschlagen von unserer vergangenen Kindheit in die Zukunft unserer Kinder.

Unsere Umwelt und ihre Ressourcen sind nicht grenzenlos. Wir tragen Verantwortung dafür, unseren Kindern eine weitgehend intakte Umwelt zu übergeben. Der Fokus liegt auf dem Thema »Nachhaltige Entwicklung – generationengerecht und umweltfreundlich«. Die Bilder und die Musik werden dafür die Augen, Ohren und Herzen öffnen.

Musik, erste Szene: Kinderszenen op. 15
Gedacht sind die Kinderszenen nicht für Kinder, sondern vielmehr für Erwachsene, die sich gerne an die Kindheit zurückerinnern wollen. Es handle sich hierbei um »Rückspiegelungen eines Älteren für Ältere«, schrieb Schumann im Oktober 1848 an den befreundeten Pianisten und Komponisten Carl Reinecke. Außerdem liefern sie ein Bild der ganz persönlichen Vorstellung Schumanns des von ihm herbeigesehnten Familienidylls mit Clara: Ob nun Kinder spielend herumspringen wie in »Hasche-Mann« oder »Ritter vom Steckenpferd«, ob ihnen Geschichten erzählt werden oder ein Schlaflied gesungen wird (»Von fremden Ländern und Menschen«, »Kuriose Geschichte«, »Kind im Einschlummern«), ob man ihr Bitten aufgreift wie in »Bittendes Kind« oder ob sich Eltern schließlich ganz biedermeierlich-gemütlich von den Strapazen des Tages »Am Kamin« erholen und dabei einer »Träumerei« nachhängen.

Musik, zweite Szene: Fantasie op. 17
Die in den Jahren 1836 bis 1838 komponierte C-Dur-Fantasie ist das wohl monumentalste Werk aus Schumanns erster Schaffensperiode, die bekanntlich (fast) ganz dem Klavier gewidmet war. Wie die meisten Frühwerke ist das Stück von einer Fülle poetisch-musikalischer Bezüge durchdrungen. Dazu sei Christof Rügers Einführung zitiert: »Die C-Dur-Fantasie steht in enger inhaltlicher und formaler Beziehung zu den Klaviersonaten, insbesondere der in fis-Moll. In ihrer Endfassung ist sie Franz Liszt gewidmet, der mit der Dedikation seiner h-Moll-Sonate an Schumann antwortete. Die Genesis des Werkes ist mehrschichtig. Erste Anregungen scheint der Aufruf Liszts zur Errichtung eines Beethoven-Monuments in Bonn gegeben zu haben. Für dieses schöne Vorhaben wollte Schumann den Erlös einer großen Sonate mit den Sätzen »Ruinen, Trophäen, Palmen« als Obolus beisteuern. Später sprach er von drei »Dichtungen«: »Ruine«, »Siegesbogen« und »Sternbild«, und als das Werk im Frühjahr 1838 vollendet war, nannte er es schlicht »Fantasie«, gab aber als hochpoetisches Motto die Strophe von Friedrich Schlegel bei: Durch alle Töne tönet im bunten Erdentraum ein leiser Ton gezogen für den, der heimlich lauschte.

Das Album für die Jugend op. 68 (entstanden 1848) ist ein Zyklus von Robert Schumann. Im Gegensatz zu den Kinderszenen sind viele Stücke auch für Kinder geeignet. Das Album für die Jugend gehört – nicht zuletzt wegen seiner Vielfalt – zu den Standardwerken des Klavierunterrichts.

Hintergrund/Motivation der Veranstaltung:
Einer der wichtigsten Grundpfeiler nachhaltiger Entwicklung ist ein effizienter Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Dabei sollte bei jedem Produkt der gesamte Lebens- und Wirtschaftszyklus in Betracht kommen, von der Gewinnung der Rohstoffe über die Herstellung und Nutzung bis hin zur Entsorgung. Eine der Grundlagen des menschlichen Lebens und der Wirtschaft der heutigen Gesellschaft ist die Nutzung der Ressourcen Wasser und Wald. Weltweit wird die Natur durch Umweltverschmutzung immer stärker bedroht. Eine effiziente Nutzung der Ressourcen unter Achtung der Natur und die Vermeidung von Abfällen sind unabdingbar. Die energetische Verwertung von Abfällen kann dabei einen entscheidenden Beitrag zum Ressourcenschutz und zum Naturschutz leisten. Das Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung und eine weltweite Veränderung der Politik und Wirtschaftsweise. Die Schätze der Erde sollen dauerhaft genutzt werden können, um den heutigen und künftigen Generationen global ein (gutes) Leben zu ermöglichen. Wesentliche Faktoren sind dabei die Bekämpfung von Armut und Kinderarbeit, den größten Herausforderungen in der heutigen Gesellschaft, die sich durch die Flüchtlings- und Migrationskrise verstärkt haben.

Mit freundlicher Unterstützung des KR
(Wave of Hope e. V., München)